Die Moritat vom Kopfsalat
oder
Nachgesang auf drei Reihen prachtvollen Kopfsalates
Ein albernes Gedicht
erhalten am 14. Juni 2004 von Bettina
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Oh Ihr wunderprächtigen, satten, grünen Köpfe,
wie edle Smaragde gebettet in den sanften Schoß der Erde.
Wundersam genährt durch der Sonne Pracht und Wärme,
sowie des Regens milde Frühlingsfeuchte.
Wie scheußlich grausam wurdet Ihr geschändet,
durch die verruchte Schar mit ihren gelben Füßen.
Ein Unglück war's, das offne Gartentörchen,
geschehn nur durch des Wächters Mißgeschick.
Und, kaum gewahr der seltnen Möglichkeiten,
brach die Schar auf, das grüne Glück im Blick.
So schwelgten sie, den ganzen schönen Tag lang
in verbotnem Gut und siegestrunkener Lust.
Verließen dann ein grünes, plattes Schlachtfeld
das seinesgleichen sucht im armen Gärtners Frust.
Nach Tat und Flucht sind sie dann freudentrunken
in den tiefen Schlaf des gerechten Unholds gesunken.
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Hier noch ein paar Bilder von meiner weißen Schar:

"Was könnten wir jetzt anstellen?

"Uii - erwischt!"
(Copyright Bettina Clement)
